Überbrückungshilfe für Studierende

Autorin: Lena Neumann

Das Bundesbildungsministerium hat zusammen mit dem Deutschen Studentenwerk und den Studierendenwerken beschlossen, die Überbrückungshilfe für Studierende in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage für das gesamte Wintersemester zu verlängern. Anfänglich war der Zuschuss nur von Juni bis September dieses Jahres geplant, doch aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie und den Maßnahmen, die seit Anfang November gelten, hat man sich für eine Verlängerung entschieden.

Die Überbrückungshilfe kann ab sofort ausschließlich online beantragt werden. Hier der Link zum Antrag: https://www.überbrückungshilfe-studierende.de/start
Der Antrag muss für jeden Monat neu gestellt werden.

Die beschlossene Hilfe besteht aus zwei Komponenten: dem KfW-Studienkredit und Zuschüssen, die über das zuständige Studierendenwerk verteilt werden. Der KfW-Studienkredit beinhaltet eine monatliche Auszahlung von 100€ bis 650€ und wir nun im Rahmen der Überbrückungshilfe für das komplette Jahr 2021 zinsfrei gestellt. Trotzdem handelt es sich dabei weiterhin um einen Kredit, der zurückgezahlt werden muss.

Anders ist dies bei den Zuschüssen des Studierendenwerks. Berechtigt ist man, wenn man durch die Pandemie und die getroffenen Maßnahmen in eine finanzielle Notlage geraten ist, zum Beispiel, wenn für den Lebensunterhalt nötige Einnahmen eines Nebenjobs weggefallen sind oder finanzielle Unterstützung der Eltern pandemiebedingt nicht mehr möglich sein sollte. Die Höhe des monatlichen Zuschusses richtet sich dabei nach dem Kontostand bei Antragsstellung und beträgt zwischen 100€ und 500€. Dieser Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

Eine weitere Möglichkeit der finanziellen Hilfe stellt zudem das BAföG dar. Es ist auf jeden Fall ratsam zu prüfen, ob sich die persönliche Situation pandemiebedingt so verändert hat, dass nun ein Anspruch auf BAföG besteht.

In der Weihnachtsbäckerei…

Autorin: Lena Neumann

Obwohl es sich draußen alles andere als winterlich anfühlt, beginnt schon bald die Adventszeit. Um diese etwas zu versüßen, möchte ich zwei meiner Lieblings-Plätzchen-Rezepte teilen.

Schoko-Apfel-Plätzchen
Zutaten:

  • 120 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
  • 120 g Apfelmus
  • 2 EL Apfelsaft
  • 300 g brauner Zucker
  • 1 TL Speisenatron
  • 5 Tropfen Butter-Vanille Aroma
  • 50 ml kochendes Wasser
  • 125 g Haferflocken
  • 280 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Zartbitter-Schokotröpfchen


Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Butter einfetten (oder mit Backpapier auslegen). Apfelsaft, Butter und Zucker schaumig rühren.
  2. In einer zweiten Schüssel Natron und Butter-Vanille Aroma mit kochendem Wasser mischen und anschließend unter die Apfelmasse rühren. Haferflocken, Mehl und Salz mischen und nach und nach unter die Apfelmasse heben. Zuletzt die Schokotröpfchen einrühren.
  3. Den Teig in etwa 24 esslöffelgroßen Häufchen mit genügend Abstand auf das Backblech setzen und 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Plätzchen kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.

Schneeflöckchen
Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Packung Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  1. Mehl und Backpulver mischen, auf eine Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Puderzucker (gesiebt), Vanillinzucker, Salz und Ei in die Mulde geben. Butter in Stücke schneiden und auf dem Rand verteilen.
  2. Alles zuerst mit einem Messer gut durchhacken, dann mit kühlen Händen zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Mürbeteig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. Vanillemark aus der Schote kratzen und unter den Grundteig kneten. Aus dem Teig ca. 60 kirschgroße Kugeln formen und auf drei mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen. Die Kugeln mit einer Gabel leicht plattdrücken.
  4. Bei 175°C ca. 12 Minuten backen. Die Plätzchen auf einem Kuchengitter verteilen und auskühlen lassen.

Hobbys im Studium

Autor: Alexander Junkermann

Allzu häufig fällt die Aussage: „Gerade ist das Studium stressig, dafür habe ich doch keine Zeit!“. Doch eben Ablenkung und etwas anderes machen, braucht man, um mal runter zu kommen und wieder Motivation zu finden. Bleiben die Pausen aufgrund von Zeitmangel aus, wird stattdessen prokrastinierend am Handy rumgehangen. Der Zeitaufwand bleibt gleich, nur die Erholung bleibt aus. Es lohnt sich sogar über das Studium hinaus, Hobbys bringen nämlich auch einen Mehrwert für das spätere Berufsleben. Nur wie findet man das, was einem am meisten Spaß macht?

Ist das Ziel, dass die Freizeitbeschäftigung eben nicht das sein soll, was man studiert, ist Sport ein super Ansatz. Hierbei bekommt man sehr schnell den Kopf frei und man macht etwas für die eigene Gesundheit. Vor allem als Student hat man viele Möglichkeiten sich auszuprobieren. Die Universität und auch andere Gruppen bieten ein großes Angebot für Studenten wodurch man auch teurere Sportarten mal billiger ausprobieren kann.

Existiert der Wunsch nach mehr Selbstverwirklichung, so sind die Optionen auch wahrlich unbegrenzt. Ob beim Bloggen, bei einer Zeitung arbeiten oder auch beim Impro-Theater sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben dem Offensichtlichen – dass man lernt sich auszudrücken – kommen noch viele weitere Fähigkeiten, wie eine bessere Empathie und Abstrahierungsfähigkeit hinzu. Ebenso lernt man das sehr praktische Präsentieren, welches einem direkt bei Vorträgen in der Uni hilft.

Wer Action und viel Interaktion mit anderen Menschen sucht, kann sich auch im Ehrenamt umschauen. Dort wird zwar gearbeitet, aber die gemeinschaftlichen und spaßhaften Aspekte siegen meist. Neben fachlichen Aspekten wie bei der Feuerwehr oder medizinischen Organisationen lernt man dabei auch in Gruppen zu arbeiten und manchmal auch diese zu führen. Nebenbei wird auch manchmal das Vermögen unter Druck zu arbeiten gestärkt, welches direkt für das Studium und Berufsleben von Vorteil ist. Meistens bekommt man bei großen Events dann auch Einblicke hinter die Kulissen und sieht die Welt von einem anderen Punkt.

Optionen gibt es also mehr als genug und in diesem Artikel wurden auch nicht alle genannt. Vor allem als Student hat man viele Möglichkeiten sich auszuprobieren. Man kann sich einfach mit Kommilitonen und Freunden unterhalten und eine Sache mal angehen.

Sicherheit geben und sich wohler fühlen

Autor: Alexander Junkermann

Nach einem schönen Abend wünscht sich jeder eine sichere Heimfahrt und eine erholsame Nacht. Solange man in einer Gruppe unterwegs ist, ist der Heimweg meistens kein Problem. Muss man allerdings allein nach Hause kommen, ist ein flaues Gefühl keine Seltenheit. Dabei kann schon ein kleines „melde dich, wenn du zuhause bist“ helfen/Wunder wirken. Es soll nicht um Kriminalität gehen, denn schon ein kleines Hindernis im Dunkeln kann gefährlich sein. Gerade wenn der Heimweg nur sporadisch oder gar nicht ausgeleuchtet ist. Umso schöner ist es, dass heutzutage viele Möglichkeiten existieren, die ein Gefühl der Sicherheit gewährleisten. Zum Beispiel gibt es bei den meisten Messengern die Option einen Live Standort mit einer Person zu teilen. So kann gesehen werden, dass der Heimweg sicher und ohne Störungen erfolgt. Und das mit nur wenigen Klicks.

In der Regel kann man auch Absprachen mit Freunden treffen und diese anrufen. Die meisten freuen sich, dass man an sie denkt und Freunde sind ja auch dran interessiert, dass es einem gut geht.

War es doch mal eine lange Spätschicht in der Bib oder Uni und alle Freunde sind beschäftigt oder schon im Bett, so gibt es noch weitere Varianten. Fühlt man sich einsam, so kann man zum Beispiel im Semester von 21 Uhr bis 2 Uhr die Nightline erreichen. Des Weiteren gibt es noch das Walksafe Sicherheitskonzept für den Campus. Mit diesem soll das subjektive Sicherheitsgefühl im Bereich der Universitätsbereiche Campus INF, Campus Altstadt und Campus Bergheim gestärkt werden.

Habt alle weiterhin schöne Abende und kommt sicher nach Hause!

Wandern

Autor: Alexander Junkermann

Einfach mal raus und loslaufen.

Wer kennt es nicht, vor allem nach Klausurenphasen hat man wieder viel Freizeit und weiß nicht was man damit machen soll. Um diese Spirale in das Serien bingen zu unterbrechen, gibt es die Möglichkeit, sich einfach ein Paar gemütliche Schuhe anzuziehen und loszulaufen. Nur wohin soll es gehen?

Als Heidelberger liegt es doch nahe als erstes schnell was in der Umgebung erkunden zu wollen. Das lohnt sich sogar wirklich. In diesem Artikel soll es jedoch nicht um die Thingstätte auf dem Heiligenberg gehen, welche sowieso ein Muss ist. Denn auch am Hang des Königsstuhl gibt es sehr schöne Wege. Hierbei soll es um den etwas anderen Weg zum Heidelberger Felsenmeer gehen.

Um das Felsenmeer zu erreichen gibt es die Möglichkeit in der Nähe der Schleuse am S-Bahn-Bahnhof „Altstadt“ mit dem Valerieweg anzufangen. Auf diesem Weg, werden mit Blick auf Heidelbergs Brücken entlang von Serpentinen die ersten Höhenmeter erklommen. Danach sollte die Wanderung über den Schmeilweg und am „Christlicher Verein Junger Menschen Waldheim“ vorbei fortgesetzt werden. Bis zu den Koordinaten 49.410275, 8.735699 folgt man einer Waldstraße und dort findet man einen Pfad, welcher sich durch den Wald schlängelt. Nach kurzer Zeit erscheint das Felsenmeer. Dieser idyllische Ort lädt zu einer perfekten Pause ein. Das Felsenmeer selbst ist eine eiszeitliche Blockhalde, in der es eine sehr schöne lockere Vegetation gibt.

Nach der Pause gibt es mehrere Möglichkeiten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ist der Bewegungsdrang groß, so kann die Runde zum Beispiel weiter auf den Königsstuhl führen oder am Hang entlang nach Kleingemünd. Sofern es entspannt angegangen werden soll, gibt es auch die Möglichkeit Ziegelhausen anzupeilen und von dort nach Heidelberg zurückzukehren.

Wem diese kleine Runde gefallen hat, der findet in Region noch weitere schöne Touren. Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit die Natur zwischen der Schauenburg (Dossenheim) und der Strahlenburg (Schriesheim) zu erkunden. Oder auch die 6-Burgen-Wanderung um Neckargemünd, Neckarsteinach und Dilsberg bietet ein wunderbares Erlebnis.

Gesundheitsängste

Autorin: Lena Neumann

Gesundheitsängste umfassen ein weiteres Gebiet als man anfangs glauben mag. Dabei geht es nicht nur um die Angst vor einer schweren Erkrankung selbst, sondern auch vor Versorgungsengpässen und Finanzierungsproblemen im Gesundheitswesen. Damit beschäftigte sich eine Studie der Bertelsmann-Stiftung im Jahr 2016.

Interessanterweise nimmt die Angst vor schweren Erkrankungen bei der Befragung bezüglich allgemeiner Zukunftsängste nicht Platz 1 ein, trotzdem äußern knapp die Hälfte der Befragten diese Angst. Etwas mehr Menschen haben Angst davor, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein (55%). Den ersten Platz dieser Befragung nimmt die Angst vor dem Verlust des Partners ein. Auch wurde häufig die Angst vor Krankenhausinfektionen aufgrund schlechter Hygiene und Furcht vor schlechter Qualität medizinischer Leistungen ausgewählt.

Ein wichtiger weiterer Aspekt der Studie ist das subjektive Erleben des unmittelbaren Arztkontaktes und der damit verbundenen körperlichen Angstreaktion. Mehr als ein Drittel der Befragten gibt an, während eines Arztbesuches körperliche Angstsymptome, wie z.B. Nervosität oder ein mulmiges Gefühl im Wartezimmer zu verspüren.

Angst im Bezug auf die eigene Gesundheit und das Gesundheitswesen ist also weiter verbreitet, als man denkt. Im Allgemeinen ist Angst vor etwas zu haben nicht schlecht. Ängste haben im Prinzip eine schützende Wirkung. Sie schützen uns davor, etwas zu tun, das für uns gefährlich sein könnte. Ein Problem entsteht allerdings dann, wenn die Ängste uns im Weg stehen. Das kann auch bei Gesundheitsängsten passieren. In der Studie wird beschrieben, dass besonders ängstliche Menschen bei Symptomen einen Arztbesuch so lange hinaus schieben, bis sie es gar nicht mehr aushalten. In manchen Fällen kann dies dazu führen, dass eine notwendige Therapie erst später begonnen werden kann.

Es gibt aber auch das andere Extrem, dass Menschen aus Furcht davor, dass es das erste Zeichen einer ernst zu nehmenden Erkrankung ist, bei jedem Symptom den Arzt aufsuchen. Ein gesundes Mittelmaß aus beiden Extremen wäre optimal.

Im Endeffekt ist es einfach nur wichtig, auf sich zu achten und die Zeichen des Körpers ernst zu nehmen, wenn man krank ist und darauf zu achten, dass Ängste einem im Leben nicht im Weg stehen.

Olympiasieger sterben früher

Autorin: Lena Neumann

Vor kurzem wurden Daten dazu von einer deutschen Forschungsgruppe veröffentlicht, die die Sterblichkeitsrate aller deutschen Olympiateilnehmer der Jahre 1956 bis 2016 (insgesamt 6066) mit der der Gesamtbevölkerung vergleicht. Die Überschrift des Papers lautet „Jung stirbt, wen die Götter lieben?“, denn es wurde herausgefunden, dass Leistungssportler, die bei Olympia teilnahmen, früher sterben als der Durchschnitt. Dabei scheint auch wichtig zu sein, wie erfolgreich man bei Olympia abgeschnitten hat. Goldmedaillengewinner haben demnach ein höheres Sterberisiko als Silber- oder Bronzemedaillengewinner und andere Teilnehmer.

Außerdem kann man einen Unterschied zwischen Teilnehmern aus West- und Ostdeutschland erkennen. Die Sterblichkeit der westdeutschen Teilnehmer ist über die Jahre und die verschiedenen Generationen hinweg immer höher als die der Gesamtbevölkerung. Bei ostdeutschen Teilnehmern ist sie hingegen in der Altersgruppe zwischen 35 und 64 bis zum Jahre 1994 niedriger als der Durchschnitt und erst ab 1995 überdurchschnittlich. In der jüngeren Altersgruppe (15 bis 34 Jahre) liegt sie wie in Westdeutschland immer über der der Allgemeinbevölkerung. Insgesamt liegt die Sterberate also ab 1995 in Deutschland deutlich über dem Durchschnitt. Genaue Gründe dafür werden allerdings nicht genannt.

Solche Studien gibt es nicht nur für Olympia, sondern es wurde in Deutschland zum Beispiel schon einmal eine ähnliche Studie mit 812 Fußballnationalspielern aus den Jahren 1908 bis 2006 durchgeführt, die auch eine erhöhte Sterblichkeit der Fußballer festgestellt hat. Je früher die Fußballer in der Nationalmannschaft anfingen, desto größer wurde ihr Risiko eines frühzeitigen Todes.

Diese Ergebnisse werden wahrscheinlich noch zu größeren sportpolitischen Diskussionen führen und es stellt sich die Frage, welche Maßnahmen man treffen kann, um Leistungssportler vor der erhöhten Gesundheitsgefahr zu schützen.

Waldbaden

Autorin: Lena Neumann

Das Waldbaden oder auch „Shinrin Yoku“ hat seinen Ursprung in Japan. Dort sind selbst Ärzte von der sogenannten „Waldmedizin“ überzeugt. Ein Waldbad soll das Immunsystem stärken, alltäglichen Stress reduzieren und die allgemeine Gesundheit verbessern. Dabei geht es nicht einfach um einen Spaziergang im Wald, sondern darum, den Moment zu erleben, Farben, Geräusche und Gerüche aufzunehmen und die Stille zu genießen. Das Prinzip der Achtsamkeit wird also großgeschrieben.
Auch in Deutschland wird nun vermehrt an der Wirksamkeit geforscht. Studien aus Japan legen nahe, dass die positiven Effekte z.B. auf unser Immunsystem durch baumeigene Duftstoffe vermittelt werden. Ein anderer Erklärungsansatz liegt darin, dass wir uns durch den Geruch im Wald in unsere Kindheit zurückversetzt fühlen, in der man noch unbeschwert im Matsch spielen konnte und kaum Sorgen hatte, was dazu führt, dass unser Stresslevel aufgrund der schönen Erinnerungen sinkt. Aber egal, woran es liegen mag, bewiesen ist auf jeden Fall, dass die Natur positive Wirkungen auf uns Menschen hat. Selbst ein Bild von einem Wald oder einer grünen Landschaft wirkt schon beruhigend auf uns.
Wer jetzt einmal das Waldbaden ausprobieren möchte, sollte ein paar Punkte beachten:

  1. Nimm Dir Zeit und schlendere ohne Eile durch den Wald.
  2. Mach einmal eine Pause, setz Dich auf eine Bank oder vielleicht auch nur den Boden und erlebe, was um Dich herum passiert. Konzentriere Dich nur auf Dich selbst und das, was Du hörst, siehst und riechst.
  3. Lass Deinen Blick in die Ferne schweifen, um Deine von alltäglichen Dingen müden Augen zu entspannen.
  4. Genieße die Stille um Dich herum und lass Deinen Gedanken freien Lauf!

Im Wald erscheinen einem die alltäglichen Sorgen nun plötzlich nicht mehr so wichtig und weit entfernt. Wer sich ab und zu mal eine solche Auszeit gönnt, wird merken, dass man danach mit viel mehr Elan und Motivation seine Aufgaben erledigen kann. Es lohnt sich also, auch mal eine Pause einzulegen!

Neujahrsvorsätze

Autorinnen: Katharina Weidenauer, Lena Neumann

Alle Jahre wieder

Jeder kennt sie und hat es selbst schon einmal gemacht: Vorsätze für´s neue Jahr. Und jeder weiß auch, wie es ausgeht. Am Anfang ist man noch motiviert und die neuen Laufschuhe stehen schon neben der Tür bereit oder man hat die Gummibärchen diesmal nicht gekauft, obwohl man es wollte. Dann kommt ein nasser und kalter Tag im Januar und man denkt sich, dass alles besser ist, als in die neuen Laufschuhe zu schlüpfen und raus in die Kälte zu gehen oder dass das Wetter einfach dazu einlädt, sich mit Gummibärchen auf´s Bett zu setzen und Serien zu schauen. Und schon kommt einem der Gedanke in den Kopf: „Morgen fange ich an mit meinen Vorsätzen, heute ist es dafür zu ungemütlich.“ Leider gibt es Anfang des Jahres viele nasse und kalte Tage und somit auch viele Ausreden, um sich nicht mehr um die guten Neujahrsvorsätze zu kümmern.

So geht es ungefähr der Hälfte der Menschen, die sich für das neue Jahr etwas vornehmen. Die beliebtesten Vorsätze sind laut Umfragen Stress vermeiden und abbauen, sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen und mehr Sport treiben. Aber Fakt ist, dass uns allen häufig die Motivation und Disziplin oder auch einfach die Zeit dafür fehlt. Deswegen sind hier ein paar Tipps, wie es vielleicht dieses Jahr gelingt.

  1. Formuliere Deinen Neujahrsvorsatz als konkretes Ziel. Nicht einfach nur „abnehmen“, sondern „In 6 Monaten will ich 5 kg abgenommen haben.“
  2. Schreib Deine Vorsätze auf. So ist es wie ein Vertrag mit Dir selbst.
  3. Formuliere Deine Ziele immer positiv, denn bei Negativ-Aussagen („nicht“/„kein“/„weniger“) passiert in vielen Fällen genau das Gegenteil.
  4. Achte darauf, dass Deine Ziele realistisch sind.
  5. Begeistere Deine Freunde, Eure Ziele zusammen umzusetzen. Im Team lässt sich der innere Schweinehund leichter besiegen.

Mit diesen 5 kleinen Regeln können wir 2020 unserer körperlichen und seelischen Gesundheit wirklich was Gutes tun, denn so mancher Vorsatz ist sehr sinnvoll. Dies zeigt sich am eindrücklichsten am Beispiel Rauchstopp. Leider liegt dieser Vorsatz nur auf Platz 11 der deutschen Neujahrsvorsätze.
Dabei zeigen sich die positiven Auswirkungen bereits nach kurzer Zeit und werden auf sowohl auf gesundheitlicher und psychischer Ebene als auch finanziell spürbar. Der Körper reagiert nach dem Rauchstopp sofort und bereits nach 20 Minuten normalisieren sich Puls und Blutdruck. Nach 12 Stunden verbessert sich die Sauerstoffversorgung aller Organe und der Kohlenmonoxidspiegel im Blut sinkt. Hält man den Verzicht mehr als 3 Monate durch verbessert sich die Lungenfunktion und Hustenanfälle sowie Kurzatmigkeit gehen zurück. Während das Schlaganfallrisiko bereits nach 5 Jahren auf das eines Nichtrauchers sinkt, braucht das Herz rund 15 Jahre, um sich zu regenerieren. Das Risiko an Lungenkrebs zu sterben, halbiert sich nach 10 Jahren, auf Null wird es allerdings niemals sinken. Wenn Euch das nicht Motivation genug ist, solltet Ihr wissen, dass Ihr auch eine Menge Geld spart, wenn Ihr aufhört zu rauchen. So betragen die Jahreskosten für eine Packung Zigaretten pro Tag 2.336€. Dafür könntet Ihr stattdessen als Belohnung einen schönen Urlaub machen.

Also Ihr seht: Neujahrsvorsätze können eine gute Sache sein, aber wenn Du etwas wirklich machen willst, brauchst Du Silvester nicht als Vorwand, sondern Du machst es am besten einfach direkt. Wer aber an der Symbolik des Jahreswechsels hängt, darf auch am 1. Januar 2020 voller Motivation starten!

Bar

Autorinnen: Katharina Weidenauer, Lena Neumann

Die Bar ist eröffnet!

Im Comeniushaus gibt´s sie schon und auch die 100er Häuser haben schon eine. Jetzt hat auch unsere Siedlung endlich eine Bar. Sie befindet sich im Untergeschoss von INF 684, wo früher einmal ein kleines Bistro existierte, und wird von nun an jeden Montag und Donnerstag von 19:00 Uhr bis 1:00 Uhr geöffnet sein. Am Donnerstag, den 12.12., war die Eröffnung und die war ein voller Erfolg.

Die Bar war brechend voll und passend zur Adventszeit wurde Glühwein ausgeschenkt. Für die, die sich auf den ganzen Weihnachtsmärkten in und um Heidelberg schon daran satt getrunken hatten, gab es auch normales Bier oder alkoholfreie Getränke für studentische Preise. Das lassen wir Studenten uns natürlich nicht zweimal sagen und dementsprechend viel wurde gekauft. Es ging sogar so weit, dass um 23 Uhr der erste Getränkenachschub geholt werden musste. (Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.) Die Stimmung war locker und gelöst und es gab auch keine Beschwerden wegen Lärm. So wird es ab jetzt hoffentlich jeden Montag und Donnerstag aussehen.

Damit alles so reibungslos funktionieren kann, war im Vorfeld viel Arbeit und Organisation nötig. Dabei gilt ein besonderer Dank unseren Siedlungssprechern, die sich dafür eingesetzt haben und ihre Freizeit damit verbracht haben, die Räumlichkeiten wieder auf Vordermann zu bringen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Das Bar-Team besteht im Moment aus 10 StudentInnen, die in 3er- oder 4er-Teams abwechselnd die Schichten hinter der Bar übernehmen.

Das Geld, das so demnächst eingenommen wird, soll dazu benutzt werden, die Bar weiter auszubauen. Geplant sind zum Beispiel eine große Leinwand und ein Beamer, damit man in Zukunft wichtige Sportveranstaltungen dort gemeinsam mit anderen schauen kann. Vielleicht gibt es bald auch wieder Essen zu kaufen. Dazu fehlt zwar momentan noch die Küche, aber wenn die Bar weiterhin so gut besucht wird, wie am Eröffnungstag und genauso viel getrunken wird, könnten diese Pläne bald Wirklichkeit werden.

Übrigens sucht die Bar noch nach einem Namen. Wer Ideen hat, kann sich entweder bei den Siedlungssprechern oder dem Bar-Team melden oder seine Idee auf einen Zettel schreiben und ihn in eine Box auf dem Tresen werfen.

Zum Abschluss bleibt nur noch eines zu sagen, liebe Feldaner! Besucht die Bar, habt Spaß, seid lieb zueinander und macht nichts kaputt, damit uns unsere Bar noch lange erhalten bleibt!